Frauen 3
Eine Saison mit vielen Höhen, manchen Tiefen und einem abrupten Ende
Für die Saison 19/20 startete unser neues Projekt: „Frauen 3“ - eine Handballmannschaft, die sich aus Spielerinnen verschiedener Altersgruppen von 16 bis 22 Jahren zusammensetzt. Was uns vor allem ausmacht, ist der super Teamgeist.
Aber nicht alles lief von Anfang an perfekt. Zu Beginn der Saison waren wir gerade so sieben Spielerinnen und hatten keinen Trainer. Deshalb war nicht klar, ob wir überhaupt durch die Saison kommen würden oder vielleicht vorzeitig aufgeben müssen. Trotzdem sind wir durchgestartet. Unser Mut wurde dann sogar mit einem „Durchmarsch“ belohnt.
Wir konnten von uns überzeugen. Es kamen immer mehr Spielerinnen dazu und ein Trainer, der uns zum Erfolg führte, wurde gefunden. Auch eigene Sponsoren unterstützten unser Projekt.
Mit neuen Trikots und einer Trainingszeit pro Woche ging es also in die Saison. Sehr schnell merkte man, dass die Mannschaft sehr gut zusammenpasst, viel Spaß hat, entwicklungsfähig ist und auch mit dem Trainer und seinem Organisationsteam gut harmoniert.
Nach nur einer Niederlage, gleich zu Beginn der Hinrunde, konnte uns keiner mehr aufhalten. Ein Sieg nach dem anderen wurde gefeiert. Dann wurde jedoch Mitte März die Handballsaison jäh von „Corona“ unterbrochen.
Nachdem die Saison zwischenzeitlich als offiziell beendet erklärt wurde, dürfen wir als unangefochtener Tabellenerster trotzdem feiern. Allerdings macht eine Aufstiegsparty allein auf der Couch lange nicht so viel Spaß wie mit dem Team nach dem letzten Spiel.
Uns allen fehlen Handball und Mannschaft sehr. Wir wollen endlich wieder mit verharzten Händen und dem Ball in der Hand die Halle betreten!
Nun heißt es jedoch erst einmal weiter mit Abstand als Team zusammenhalten, damit wir nach überstandener Corona-Krise wieder – dann in der nächsthöheren Spielklasse – richtig durchstarten können.
Auf diesem Wege nochmals herzlichen Dank an die Firmen Ahlstrom Munksjö (Dettingen), TBM Medizintechnik GmbH (Großbettlingen) und an Hartter Autovermietung GmbH & Co. KG (Metzingen). Ebenso geht ein großes Dankeschön an alle Eltern, die uns immer bei Hallendiensten oder Schiedsgericht geholfen oder mit „Papa-/Mamataxis“ jederzeit Fahrten übernommen haben (die meisten von uns sind ja noch nicht 18 und haben deshalb noch keinen Führerschein).
Verfasserin: V. Knabe
Es fehlt: Isabel Aurenz